Schematherapie & Coaching

Schematherapie & Coaching

Bildquelle: Dr. Migge Institut

Schema-Coaching

Nicht immer ist eine psychotherapeutische Unterstützung nötig. Je nach Lebensabschnitt und Gesundheitszustand, kommt auch ein Coaching in betracht.

Beim Coaching wird zielgerichtet ein konkreter Wunsch bearbeite. Hierfür kommen folgende Lebensbereiche in betracht:

  • Arbeitsplatzwechsel
  • Berufswechsel
  • Neuorientierung in privaten und beruflichen Bereichen
  • Kommunikationsstrategien
  • Gefühlswahrnehmung
  • Partnerschaftsprobleme
  • Bindungsangst, Beziehungsvermeidung
  • Hochsensibilität, erhöhte Neurosensitivität
  • Sinnkrisen und Ängsten

Der Klient erhält während eines Coachings Unterstützung in Form von Anregungen und Übungen, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Humanistische Gesprächs- und Verhaltenstherapie nach Carl Rogers

Bildquelle: Nicolas Neuschulz

Die Verhaltens- und Gesprächstherapie nach Rogers sowie die zur Verhaltenstherapie gehörende Schematherapie bieten eine Möglichkeit, sich selbst näher zu kommen, Verhaltensmuster zu erkennen, Gefühle empfinden und ausdrücken zu lernen, sich annehmen zu können. Beide Therapieformen arbeiten intensiv mit dem sogenannten “ Inneren Kind “ und bieten den Raum, um Ihr Inneres Kind kennen zu lernen und Ihr Inneres Kind mit den dahinter stehenden Erlebnissen und Gefühlen aus vergangenen Zeiten, die sich in Ihren aktuellen Verhaltensweisen wiederspiegeln, verstehen zu können.  Auch Imaginationen sowie Elemente aus der Hypnosetherapie und Gestalttherapie können erfolgreich eingebracht werden.

Die klientenzentrierte und lösungsorientierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers geht davon aus, dass dem Menschen eine Selbstverwirklichungs- und Vervollkommnungstendenz angeboren ist, die für die Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorgt. Der Mensch trägt alles zur Heilung Notwendige in sich und ist selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten.

Bildquelle: Nicolas Neuschulz

Rogers folgert, dass Psychotherapie vor allem ein günstiges Klima für den ggf. gestörten natürlichen Regelprozess schaffen soll. Die hilfesuchende Person, ihre Gefühle, Wünsche, Wertvorstellungen und Ziele stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Interaktion, die Sichtweise des Therapeuten tritt in den Hintergrund. Bewertungen werden vermieden und durch nicht-direktives Verhalten, aktives Zuhören und Empathie ersetzt.

Verhaltenstherapie setzt den Fokus auf  das Erkennen und Auflösen ungesunder Verhaltensmuster und das Erlernen sowie das Integrieren neuer, gesunder Verhaltensweisen.

Schematherapie (Schema-Fokussierte integrative Therapie)

Bildquelle: Dr. Björn Migge Institut

Die Verhaltenstherapie bietet einiges  an Therapiemitteln und -konzepten. In meiner Praxis kommen vor allem Systemische und solche der Schematherapie zur Anwendung. Sie ermölgichen den Klient*Innen einen Überblick über die Entstehung im Bezugsumfeld (System) und dienen als Grundlage für die anschließende Arbeit, um bestmöglich im aktuellen Bezugsumfeld aufgestellt zu sein und darin agieren zu können. Zudem gehört die Arbeit mit inneren Anteilen (das innere Kind) dazu. Darüber hinaus Angst auflösende Therapiekonzepte sowie die Stärkung des Selbstwertgefühls und das Etablieren von Selbstregulierungs Möglichkeiten.

Diese Form der Gesprächs- und Verhaltenstherapie kommt unter anderem bei folgenden Beschwerden in betracht: Burnout, Angststörungen, Hochsensibilität, Schlafstörungen, Unruhezustände, Bindungsangst, Beziehungsangst, Beziehungsphobie, Partnerschaftsproblemen, instabilem Selbstwertgefühl, vermindertem Selbstbewußtsein und geringer Selbstsicherheit, Kinderwunsch, Trauer, Trauma, Prüfungsangst sowie bei der Arbeit mit Adoptivkindern und -familien, aber auch krankheitsbegleitend.