A + S Training

Achtsamkeit und Achtsamkeitstraining

 

Bildquelle: Nicolas Neuschulz

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs­zustand verstanden werden. Der Kurs, bzw. die individuelle Einzelstunde Achtsamkeit umfasst das gemeinsame Meditieren, die Wahrnehmung von Gefühlen sowie das Ausdrücken, Benennen und den Umgang mit Emotionen in herausfordernden Situationen für die kindliche oder die erwachsene Seele und spielerischen Erklärungen wie unser Gehirn funktioniert. Ich arbeite seit 2017 als Achtsamkeits-Coach in Schulen, biete Achtsamkeitskurse für Kinder und Erwachsene in Wochenendseminaren und als Einzelstunde in meiner Praxis an.

Achtsamkeit als Pflichtfach in Englands Schulen

Seit vielen Jahren steigt der Leistungsdruck, die Anzahl der Kinder mit ADS/ADHS sowie die Anzahl verhaltensauffälliger Schüler. Zudem ist ein stetiger Anstieg psychisch auffälliger Kinder mit Depressionen und Burnout wahrzunehmen –  in Deutschland weisen  knapp 20 Prozent der Schüler, die unter 18 Jahre alt sind, d.h. knapp vier Millionen Kinder und Jugendliche, psychische Auffälligkeiten auf. Diese Beobachtung haben auch andere europäische Länder gemacht. England hat bereits darauf reagiert und seit 2016 Achtsamkeitstainer sowie Achtsamkeits-Coaches ausgebildet. 2000 von ihnen unterrichten nun in vielen Schulen Englands und Irlands das Pflichtfach Achtsamkeit .

 

Selbstwert und Selbstwerttraining

Bildquelle: Nicolas Neuschulz

Der Selbstwert (auch Selbstwertgefühl, Selbstbild) bezeichnet in der Psychologie die Vorstellung, die ein Mensch über sich selbst hat und Bewertung der eigenen Person. Der Begriff des Selbstwertes deckt sich teilweise mit dem Begriff des Selbstbewusstseins.

Unser Selbstwertgefühl wird bereits in der frühesten Kindheit geprägt. In dieser Zeit speichert ein Mensch sog. Glaubenssätze über sich selbst ab. Je nachdem, wie liebe- und verständnisvoll Eltern und Bezugspersonen miteinander und dem Kind umgehen, können diese Glaubenssätze über sich selbst positiv oder negativ sein. Gerade die negativen Glaubenssätze sind es, die zu einem instabilen Selbstwertgefühl führen. Menschen fühlen, handeln und leben nach den über sich abgespeicherten Glaubenssätzen, sind sich dessen jedoch nicht immer bewusst.

Ziel des Selbstwerttrainings ist es, die individuellen Selbstentwertungs-Strategien zu entschlüsseln (Bei Kindern durch den Coach. Erwachsene erarbeiten sich die neg. Glaubenssätze unter Anleitung selbständig.) und das Umkehren dieser in positive Glaubenssätze, welche anschließend gestärkt und gefestigt werden. Kinder lernen spielerisch die gestärkten Selbstwertanteile in für sie emotional belastende Stresssituationen anzwenden. Erwachsene werden mithilfe schematherapeutischer Elemente angeleitet, die positiven Selbstwertanteile in ihren Alltag zu integrieren.